Das ist der verletzte Kater aus FAH. Sein Hinterbein ist innerlich abgetennt.
 
 
30.09.2011- Bruno in Buxtehude gefunden!

Kater "Bruno" aus Nordenham, der von seinen Findern nach Buxtehude vermittelt wurde, dort jedoch auch wieder abhanden gekommen war, wurde total abgemagert in Buxtehude gefunden. Glücklicherweise hatte ich ihn, nachdem mir die ganze Geschichte bekannt geworden war, bei Tasso registriert. (siehe Eintrag vom 20.09.)

Tasso hat die Besitzerin heute angerufen. Sie wird sich, zusammen mit der Finderin in Buxtehude,  um alles Weitere kümmern.

 
29.09.2011- Hundebesitzer gefunden und neue Mitglieder begrüßt


Gerade habe ich einen Blick auf die Oktober-Seite unseres Tagebuchs geworfen. Das Motto des Monats wurde von Silvia wieder treffend gewählt.

In der Bernhardstraße habe ich mir am Nachmittag einen zugelaufenen Yorkshire Terrier angesehen. Die Besitzer waren schnell gefunden, sie wohnten nur eine Straße weiter.

Am späten Nachmittag meldete mir eine besorgte Frau aus Nordenham-FAH einen verletzten Kater, den sie erstmalig vor drei Tagen gesichtet hatte, an den sie jedoch nicht heran gekommen war.
Zusammen haben wir das Tier gesucht und dabei auch gleich die Besitzerin gefunden. Wie ich erfuhr, ist bereits der Tierschutzverein Wesermarsch involviert und geht mit dem Kater in der nächsten Woche zum Tierarzt. Da muss ich also wohl nicht tätig werden, aber die ganze Situation um den Kater und sein Zuhause behalte ich aus diversen Gründen auf jeden Fall im Blick.

Wir haben zwei neue Mitglieder! Ich freue mich, Familie Tölch begrüßen zu dürfen!

 
28.09.2011- Fundkater in Abbehausen, Fundkatze in Kleinensiel

Silvia hat sich den Fundkater aus Abbehausen in der Praxis Dr. Urbich angesehen, unter der Rubrik "Zugelaufen" ist er auch schon zu sehen. Es handelt sich um ein junges, rot-getigertes, unkastriertes Tier.

In Kleinensiel habe ich mir eine dreifarbig-getigerte Katze angesehen, mehrere Anwohner glauben, das Tier aus der Nachbarschaft zu kennen.
Der mutmaßlichen Halterin ist es jedoch, nach eigener Aussage, unbekannt.... Eine komische Geschichte... Mal sehen, ob sich das aufklärt.
Das größte Problem ist dabei, dass das Tier hoch tragend ist.

Das Foto der Glückskatze "Lotte" aus Lemwerder ist angekommen.

 
27.09.2011- Roter Fundkater in Abbehausen

Der Besitzer der Katzen, die im Kleingarten "Blüh auf" zurück gelassen wurden, hat sich bis heute abend nicht bei Herrn Kraft gemeldet.

Dr. Urbich meldete mir einen rot-getigerten Fundkater aus Abbehausen.Da ich heute den ganzen Tag auf einem Seminar war, habe ich den Anrufbeantworter erst sehr spät abgehört. Morgen versuchen wir, Näheres zu erfahren.

Der Hund in Kleinensiel durfte natürlich nicht unbeaufsichtigt herumlaufen, er ist der älteren Frau entwischt.
Große Sorgen hat sie sich nicht gemacht, das stimmt. Kleinensiel - dachte sie wohl - da kennt jeder jeden, da ist die Welt noch in Ordnung.

Die ältere Frau aus Nordenham, der im Jahr 2008 der Kater zugelaufen ist und den ich mir gestern angesehen habe, hat sich leider keine Gedanken darüber gemacht, dass er ein Zuhause haben könnte. Das ist eine andere Generation. Wenn jüngere Menschen so handeln, kann ich mich auch aufregen.

In den Jahren, in denen ich mich für den Tiersuchdienst engagiere, habe ich so viele Sachen erlebt, da sind die o.g. noch echt harmlos.
Da gibt es ganz andere Aufregerthemen: dass einer Familie mit großem Garten und Stallungen von einem Tierschutzverein die Vermittlung zweier Katzenbabys verweigert wird.
Nachdem man die Kinder aber bereits welche aussuchen und damit spielen ließ, und sie dann traurig wieder gehen mussten. Der Grund - die Familie möchte den Katzen auch Freigang gewähren...
Nicht wirklich ungewöhnlich in ländlichen Gegenden wie unserer.

Andererseits wurden vom selben Verein zwei ausgewachsene Katzen an eine vielbefahrene Hauptstraße vermittelt, an der beide Tiere kurze Zeit später leider überfahren wurden.

Natürlich leben Katzen mit Freigang riskanter als die, die ihr Leben in einer Wohnung verbringen - das ist unbestritten.
Dennoch bleibt die Frage: Ist es nicht katzengerechter, ihnen ein vielfältiges, aufregendes und weitgehend freies Leben (am besten mit eigener Katzenklappe) zu ermöglichen, das eben auch Gefahren birgt - als sie in ein nicht selten eintöniges, langweiliges, aber weitgehend sicheres Wohnungsleben zu drängen, in dem sie häufig eigenartige Verhaltensweisen entwickeln? 
Mitten in einer Großstadt oder neben einer Autobahn stellt sich diese Frage allerdings nicht, logisch.

Wie ich dann allerdings aus einer Tierarztpraxis, in der sich die Familie auch gemeldet hatte, erfahren habe, sollten die Katzen nicht im Haus, sondern in einer Garage mit Freigang gehalten werden. Dann sieht die Sache ja wieder ganz anders aus! Dazu sind die Katzenbabys, die man mit Liebe und viel Engagement aufgepäppelt hat, doch zu schade!

Immer wieder liest man, dass Vereine dringend Pflegestellen suchen, also Menschen, die sich der Tiere bis zur Vermittlung annehmen, und dass so viele Katzen noch ein neues Zuhause suchen.
Vielleicht sollte man sich u.a. auf die Aufnahme der Tiere beschränken, die es wirklich nötig haben, denn nicht jede Katze, die herumstromert, ist heimatlos.

Heidi

 
26.09.2011- es war ruhiger als gestern...

Unser Mitglied Isabell hat auf dem Weg zur Arbeit eine überfahrene Katze nahe Moorsee gesehen. Als ich dort ankam, war das Tier jedoch nicht mehr da. Vielleicht hat der Besitzer sie gefunden.

Herr Kraft meldete mir ein Fundkanichen in Nordenham. Das Tier wurde gestern von einer Familie an der Hansingstrasse in Nordenham entdeckt, es soll sich um ein graues Zwergkaninchen handeln.

Die Finderin der am 08.08. zugelaufenen Langhaarkatze in Rodenkirchen, hat das Tier nach Varel weitergegeben - natürlich mit dem Vorbehalt, die Katze müsse zurückgegeben werden, wenn sich ein Besitzer anfindet. Dort ist das Tier nun allerdings seit dem 21.09. spurlos verschwunden - und das leider ohne Kennzeichnung.

Mit der Besitzerin der vermissten Glückskatze "Tiger" aus Morgenland habe ich telefoniert. Sie hat mir heute ein Foto des Tieres geschickt. Sie erzählte mir, dass in der Nachbarschaft viele Landwirte sind, die alle nicht verstehen können, weshalb sie ihre Katze so sehr vermisst. Sie ist sehr traurig.

Mit Dr. Gäßlein habe ich wegen eines Fundkaters  telefoniert. Das schwarz-weiße Tier ist im Juni in Brake zugelaufen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass sich ein Besitzer meldet, aber dem war nicht so. Auffällig an dem Tier ist, dass es keinen Schwanz hat.

Viele E-Mails musste ich heute beantworten und einige Telefonate führen. Seitdem ich wieder ganztags arbeite, bleibt vieles liegen, das an den freien Tagen dann aufgearbeitet werden muss. Trotzdem habe ich mir bei diesem schönen Wetter die Zeit genommen, bei Silvia einen Cappuccino zu trinken. Wir hatten sowieso einiges zu besprechen und das haben wir bei schönstem Wetter in ihrem Garten getan.

Gerade hat sich der Besitzer gemeldet, dessen zwei Katzen im Kleingarten "Blüh auf" zurück gelassen wurden. Er sagte mir, dass er jeden Tag zum Füttern dort gewesen sei.
Der Vereinsvorsitzende hat mir jedoch etwas anderes erzählt.
Ich habe den Mann an Herrn Kraft verwiesen.

 
Ich muss mich schon wieder aufregen -

Heidi ist ja immer sehr diplomatisch in ihren Kommentaren, aber - Entschuldigung - mir fällt das unglaublich schwer:

Diese Leute, die den Kater gefunden haben in Brake, die machen mich sauer!

Es ist schön, dass sie ein Tier in Nöten aufnehmen, es einer Tierärztin vorstellen und sich kümmern... soweit vorbildlich.
Verständlich auch der Wunsch, einen freundlichen, hübschen kleinen Kater behalten zu wollen - also, wenn das jemand verstehen kann, dann sicher ich...

Aber so geht es einfach nicht!

Außer unfair und moralisch bedenklich (womöglich weinen sich gerade ein paar Kinder die Augen aus, weil ihr Schätzchen verschwunden ist und sie sich die grässlichsten Dinge ausdenken, was ihm passiert sein könnte) ist das rechtlich gesehen 'Unterschlagung einer Fundsache'!

Vielleicht langweile ich den einen oder anderen damit, wenn ich hier auch immer wieder auf die Rechtslage in solchen Fragen hinweise - aber ich sage Ihnen, wenn Sie in so eine Situation geraten und womöglich empfindlich zur Kasse gebeten werden, dann schützt es Sie nicht, überzeugend den Unwissenden zu geben.

Ist so.

Und dann noch die Sache mit dem Hund, der in Kleinensiel entwischte und allein spazieren ging...

Ist ja nicht nur gefährlich, weil er sich selbst und andere in Verkehrsunfälle verwickeln könnte - es hieß, dort liefen "öfter mal Hunde so rum":
Was, wenn er mit einem gößeren, unverträglichen Hund, der da 'so rumläuft', in eine Beißerei geriete?
Und niemand bekommt es mit?

Und außerdem war das zum wiederholten Mal ein Hund, der entgegen der seit 1. Juli 2011 geltenden gesetzlichen Regelung (da gibt es keine Ausreden und keine Ausnahmen) nicht gechippt war...

Ebenfalls mit empfindlichen Bußgeldern belegt, wenn man sich nicht dran hält... und womöglich noch was passiert.

Missverstehn Sie mich richtig:
Ich halte eigentlich gar nichts von allzu viel Reglementierung...
Aber wo es um Verantwortung geht, wo es um Leben und Gesundheit von Mensch und Tier geht, wenn man, wie es sich immer wieder zeigt, leider nicht allein auf Einsicht und Verständnis setzen kann, dann ist das eben oftmals notwendig.

Und jetzt ziehe ich den erhobenen Zeigefinger wieder ein und hoffe weiter darauf, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt.

Bitte...

Silvia

 
25.09.2011- was für ein Tag...

Wie ich gestern erfahren habe, ist in Brake ein kleiner weißer Kater zugelaufen. Die Tierärztin, die das Tier versorgt hat, bat die Finder, bei mir anzurufen.
Das haben sie jedoch nicht getan weil sie, wie sie schon in der Praxis angedeutet haben, das Tier behalten möchten.
Es ist natürlich schön, dass sich die Leute bereit erklärt haben, sich um den Kater zu kümmern - aber es einfach einzubehalten, ohne den Besitzern die Chance zu geben, es zurück zu bekommen, finde ich nicht in Ordnung!

Der Hund, der gestern in Kleinensiel vermisst wurde, ist seit gestern Abend wieder zu Hause, wie ich erfuhr, weil ich dort angerufen habe.
"Ja aber," sagte die Frau, "ich hab doch bei Horst Kraft bescheid gesagt." 
Ich bin aber nicht Horst Kraft....
Merkwürdig - wenn das Tier weg ist, rufen die Leute an. Ist das Tier wieder da, melden sie sich meist nicht.
Die Frau aus Kleinensiel fand es nicht so gut, dass der Hund von einem Anwohner ins Haus geholt wurde.
"Hier kann doch nichts passieren. Hier laufen öfter mal Hunde so rum", sagte sie.

Es kann nichts passieren?
Der Hund könnte einen Unfall verursachen, denn auch in Kleinensiel fahren Autos.
Ein Anwohner hat den Hund ins Haus geholt - das ist doch besser, als wäre der Hund gestohlen worden, denn auch so etwas kommt vor. Und da das Tier keine Kennzeichnung hat, wäre es ein leichtes, es in sein Eigentum übergehen zu lassen.

In Stadland-Morgenland wird seit dem 18.09. Katze "Tiger" vermisst. Es handelt sich um eine sogenannte Gückskatze in den Farben weiß, schwarz und hellbraun. Ein Foto bekomme ich morgen.

In Ruhwarden ist gestern abend eine getigerte Katze oder Kater mit Halsband zugelaufen. Unser Mitglied Nicole hat sich das Tier angesehen. Leider ist es nicht gekennzeichnet.

Bei dem toten Tier an der Ortseinfahrt Burhave handelt es sich übrigens nicht um eine Katze, sondern um einen Hasen, wie ich vorhin gesehen habe.

Aus Oldenbrok bekam ich die Meldung, dass dort seit dem 18.09. ein braun-mellierter Kater vermisst wird. "Murphy" ist kastriert, aber leider ohne Kennzeichnung. Ein Bild wird mir noch geschickt.

Einen Anruf bekam ich von unserem Mitglied Petra aus Abbehausen: Bei einer älteren Frau ist, vermutlich im Jahr 2008, ein Kater zugelaufen. Heute wurde eine Tätowierung entdeckt! Ich habe mich mit Petra bei der Frau getroffen und tatsächlich - im linken Ohr steht die Postleitzahl von Nordenham...und das war`s auch schon. Entweder wurde die Tätowierung im rechten Ohr vergessen oder sie ist restlos verschwunden. Ich habe bereits die älteren Meldungen durchsucht aber keine passende Vermisstenmeldung aus den Jahren vor 2009 gefunden.

Abends bin ich noch nach Seefeld gefahren. Dort wurde eine tote schwarze Katze an der Straße gegenüber der Raiba gefunden. Vielleicht hatte der Besitzer sie schon von der Straße geholt, denn als ich dort ankam, war das Tier nicht mehr da.

Die schönste Nachricht des Tages habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben:

Border- Collie Hündin "Paula" wurde am Freitagabend von den Vorbesitzern gefunden!
Spät abends sind sie noch einmal hingefahren, um das Tier zu suchen. Noch dünner geworden, kam sie ihnen auf der Straße entgegen gelaufen.
Eine halbe Stunde lang, so berichtete mir die Frau, hätte "Paula" nur gejault vor Freude, ihre Familie wieder zu sehen.
Und es bleibt auch ihre Familie, denn sie wurde wieder mit nach Nordenham genommen, wo sie bleiben wird.

Ärger mit dem Vermieter, weil die Hündin jault, wenn sie alleine bleiben muss, ließen die Familie schweren Herzens zu dem Entschluss kommen, sie abzugeben.
Nun wollen sie sich Hilfe suchen, um der Hündin das Alleinsein zu erleichtern. Ich drücke ihnen die Daumen und bin zuversichtlich, dass es klappt.

 
24.09.2011- Hund in Kleinensiel vermisst

Kurz vor dem Ortsschild "Burhave" soll eine tote Katze liegen. Ich fahre dort morgen mal hin.

Am späten Nachmittag meldete mir eine Frau aus Brake eine sehr alte, abgemagerte Fundkatze. Das Tier ist dunkelbraun, so sagte sie, und trägt ein Halsband mit Glocke. Sie hatte die Katze in die Tierarztpraxis Dr. Gäßlein gebracht.
Nachdem ich ihr sagte, das Fell könne sich auch im Alter verändert haben und früher mal schwarz gewesen sein, fiel ihr ein, dass in der Nachbarschaft Leute mit einer alten schwarzen Katze wohnen. Sie rief die Leute an und erfuhr, das es sich tatsächlich um deren Tier handelt.

In Kleinensiel wird seit heute um etwa 17 Uhr ein Hund vermisst. Er ist dort nur zur Pflege, die Besitzer wohnen in Nordenham und kommen erst morgen aus dem Urlaub zurück.
Im letzten Jahr wurde das Tier schon einmal in Kleinensiel aufgegriffen, damals konnten wir die Besitzer ermitteln. Ich hatte ihnen ans Herz gelegt, das Tier kastrieren und kennzeichnen zu lassen.
Leider wurde mein Rat jedoch, wie sich heute herausstellte, nicht befolgt.
Immerhin trägt er ein Halsband mit Hundemarke.

 
23.09.2011- Neuer Button!

Wir haben einen neuen Button auf unserer Startseite! Bevor ich hier lange erkläre, einfach mal anklicken.
"Was man so hört..." ist einfach nur interessant!

In Lemwerder-Sannau wird seit dem 19.09. eine sogenannte Glückskatze vermisst. "Lotte" ist sehr zutraulich, auch Fremden gegenüber. Ein Foto bekomme ich nächste Woche per Post.
Ihr Verschwinden könnte eine wirklich bösartige Ursache haben.

In Golzwarden oder Boitwarden, so meldete Frau Dr. Gäßlein, ist am 23.09. ein etwa fünf Monate alter Kater zugelaufen. Das Tier ist grau-schwarz melliert und trägt ein rotes Halsband mit Gocke - sollte also irgendwo hingehören. Falls sich übers Wochenende kein Besitzer meldet, kümmere ich mich am Montag um ein Bild des Tieres.

In Kleinensiel ist seit einiger Zeit eine grau-getigerte Katze zugelaufen. Das Tier sehe ich mir am Montag an.

"Paula", die in Kötermoor entlaufene Hündin, wurde gestern gesichtet. Sie hielt sich noch immer nahe des Hauses in der Kötermoorer Straße auf, wo sie auch entlaufen ist.

 
22.09.2011- Hündin in Stadland - Kötermoor entlaufen


Gute Nachrichten aus Elsfleth: Kater "Stromer", der seit dem 15.07. vermisst wurde, kam gestern nach Hause gelaufen! "Sehr dünn ist er geworden. Wo er wohl war?" schreibt die Besitzerin in ihrer E-mail.
Ja, das zu erfahren wäre sicher sehr interessant!

Ein Anruferin aus Nordenham berichtete: Seit einigen Tagen sitzt eine Brieftaube auf ihrem Dach. Ich habe ihr die Telefonnummer eines Züchters gegeben, der kann wahrscheinlich eher weiterhelfen als ich.

In Kötermoor, Gemeinde Stadland, ist gestern mittag eine Hündin entlaufen. "Paula" ist völlig fremd in der Gegend. Die Hündin ist, kaum war sie in ihrem neuen Zuhause angekommen, aus dem Auto entwischt.

Bei der Hündin handelt es sich um einen Border Collie Mix, sehr scheu und nach einer überstandenen Erkrankung auch sehr mager.

Aus Lemwerder wurde mir eine, seit dem 19.09., vermisste Katze gemeldet. Näheres ist mir noch nicht bekannt.

Ich musste heute nachmittag arbeiten, deshalb ist einiges liegen geblieben und mehrer Anrufe blieben unbeantwortet. Das werde ich alles morgen vormittag nachholen.

 
21.09.2011- Einswarden, Jade und...Schwei!

Dass ein erkennbar tätowiertes Fundtier einfach weitergegeben wird, ohne ernsthaft zu versuchen, dessen Herkunft zu klären, macht mich ärgerlich - und irritiert mich auch.
Wieviele vermisste Tiere mögen auf diese Weise wohl verschwinden?

Genauso irritiert mich folgende Geschichte, die mir erzählt wurde:

Eine Frau aus Einswarden - sehr, sehr tierlieb - wünscht sich schon lange eine Katze. Ihr Ehemann jedoch mag diese Tiere gar nicht.

Nun kam eines Tages eine Katze, scheinbar heimatlos, auf das Grundstück. Die Frau gab dem Tier etwas Brot und eine Schlafmöglichkeit in ihrem Schuppen, den ihr Ehemann nicht betritt.

Seit wann das Tier nun dort, von dem Ehemann unbemerkt, wohnt, weiß ich nicht. Nur, dass es seit etwa dem 17.09. in der Nachbarschaft nach Futter bettelt, das erfuhr ich gestern. 

Denn - die Frau darf keine Futterdosen kaufen weil der Ehemann dann etwas bemerken könnte und am Wochenende, wenn der Ehemann frei hat, kann sie das Tier gar nicht füttern!

Zum Wohle des Tieres muss sich an der Situation etwas ändern!

Eigentlich wollte ich mir die Katze heute vormittag ansehen. Das werde ich auf morgen verschieben denn ich musste für eine Arbeitskollegin einspringen. 

Aus Jaderberg wurde mir ein Fundkater gemeldet. Die Frau, die das abgemagerte, scheue Tier gestern bemerkte, rief einen Jäger an, um sich von ihm eine Falle zu leihen. Der wollte gleich mit dem Gewehr anrücken, da hat die Frau dankend abgelehnt.

Sie hat das Tier auch so ins Haus bekommen , wo der Kater dankbar ein Plätzchen zum Schlafen annahm. Heute wurde er in der Praxis Dr. Naß vorgestellt. Das Tier ist rot-gestromt mit hellen Abzeichen, etwa vier Monate alt und so wie er aussieht, hat er schon einiges hinter sich. Seine verklebten Augen, wurden mit Salbe behandelt. Ausserdem bekam er Cortison und Antibiotika . Morgen muss er noch einmal in die Praxis. Wie schön, dass es Menschen gibt, die sich um diese armen Tiere kümmern, die sonst kaum eine Chance hätten, zu überleben.

Und nun noch liebe Grüße nach Schwei an Familie Tölch, die, so haben sie mir heute erzählt, unser Tagebuch als abendliche Pflichtlektüre lesen. Sie warten sehnsüchtig auf ihren rot-weißen Kater "Krümel", der seit dem 27.04. vermisst wird.

 
Dazu möchte ich auch noch ein Zitat loswerden:


        "Das hohle Fass

         klingt am lautesten."

Ist zwar eine alte Binsenweisheit, aber deshalb nicht weniger wahr.

 Silvia

 
20.09.2011- Kater "Merlin" - 17 Tage eingesperrt überlebt und andere unglaubliche Geschichten...

Je öfter man etwas Unwahres erzählt, desto mehr glaubt man selbst daran. Wenn es dann aber jemanden gibt, der weiß, wie es wirklich war, könnte es peinlich werden.

Ich komme noch einmal zurück auf Katze "Lene" und Kater "Sam", die Anfang August diesen Jahres von den Eltern der Halterin ohne dessen Wissen in Alse ausgesetzt wurden.

Damals informierte mich die Frau, welche die Katzen ein paar Tage zuvor noch in Pflege hatte ,über das Verschwinden der Tiere. Auch der Tierschutzverein Wesermarsch wurde davon in Kenntnis gesetzt.

Da der Frau kein Auto zur Verfügung stand, fuhr ich mit ihr und ihrer Tocher los, um die Tiere zu suchen, was eigentlich aussichtslos war.

Ein paar Tage später fuhr auch ein Mitarbeiter des Tierschutzvereins mit der Frau los aber auch an dem Tag  hatte man keinen Erfolg.

Noch etwas später fuhr die eigentliche Halterin nach Alse und erst, als sie die Tiere rief, kam "Lene". Kater "Sam" ist noch verschwundnden.

Heute lese ich auf der Internetseite des Tierschutzvereins, dass die Katze 'durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter des Tierschutzvereins (...) glücklicherweise gefunden wurde'.

Naja...ganz so war`s ja nicht....

Ich habe ein schönes Zitat gefunden:

„Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides.“Adalbert Stifter (1805-68), östr. Schriftsteller

Heute früh wurde Kater "Merlin" gefunden! Bei einem alten Mann in der Nachbarschaft, der in seinem Haus nur noch die untere Etage bewohnt, hatte sich "Merlin" wohl vor 17 Tagen ins Dachgeschoss geschlichen. In der letzten Nacht hörte der Mann den Kater miauen, stellte Wasser und Futter nach oben und informierte heute früh die Besitzer. Die Besitzerin rief mich gleich an. Sie war noch etwas "von der Rolle", was ich gut nachvollziehen kann. Auch mir ist ein Stein vom Herzen gefallen denn "Merlin" ist herzkrank!

"Von der Rolle" müssen auch die Besitzer eines Kaninchens gewesen sein, die sich des Tieres vor der eigenen Haustür entledigt haben.

Gegen Mittag, ich war auf dem Weg zu Silvia, sah ich an der Blexersander Strasse in Nordenham -FAH einen Kaninchenkäfig am Strassenrand stehen. Ich dachte, ich sehe nicht richtig - saß dort doch tatsächlich ein Zwergkaninchen drin, ohne Streu, ohne Wasser und ohne Futter!

Ich habe an dem Haus geklingelt, neben dessen Auffahrt der Käfig stand. Ein Bewohner des Hauses konnte mir sagen, dass die Besitzer des Tieres gestern ausgezogen sind! Gestern? Und seit dem steht der große Käfig mit dem Kaninchen dort und keiner hat`s gesehen? Ich habe Herrn Kraft, das Veterinäramt und auch die Polizei informiert. Das Tier wurde gut untergebracht.

In der Ulmenstrasse in Einswarden ist seit Samstag eine Katze zugelaufen. Das Tier ist verängstigt. Ich sehe es mir morgen an.

Die Polizei rief am Nachmittag noch einmal wegen des Kaninchens an. Per E-mail habe ich ihnen alle Infos und Fotos zukommen lassen.

Eine Frau aus Brake rief an. Ihr 3-4 Monate alter Kater "Findus" ist seit dem 17.09. im Kiebitzring verschwunden.

"Haben Sie noch mehr Tiere?", fragte sie mich. "Ja, antwortete ich ihr,  "zurzeit werden viele junge Katze gemeldet."

"Dann hätte ich gerne am liebsten eine weibliche Katze." sagte die Frau. Ich erklärte ihr, dass wir keine Tiere vermitteln und sie solle erst mal ihren Kater suchen, bevor sie sich eine neues Tier anschafft.

Mit Dr. Gäßlein habe ich auch noch telefoniert. Sie meldete mir einen Kater, der vor etwa vier Wochen in Nordenham zugelaufen ist und eine Braker Tätowierung hat. Sie hatte den Finder gebeten, bei mir anzurufen, was er jedoch nicht getan hat. Sie gab mir Adresse und Telefonnummer des Finders und ich fuhr hin. Auf dem Weg dorthin kam mir der Verdacht, dass es sich bei dem Fundkater um "Bruno" handeln könnte. Der Kater hat Orientierungsprobleme, wir haben ihn deshalb schon ein paar Mal nach Hause gebracht.

Dieses Mal allerdings werden wir ihn nicht mehr nach Hause bringen können, denn wie ich erfahren habe, hat der Finder den Kater einfach seiner Tochter mitgegeben, die ihn mit nach Buxtehude genommen hat.
Dort ist der Kater aber scheinbar auch nicht mehr!

Nachdem ich die (vom Finder abgelesene) Tätowierung mit der von Bruno verglichen habe, bestätigte sich meine Vermutung - bis auf eine Ziffer stimmen alle Nummern überein.

Leider hatte die Besitzerin den Kater, trotz mehrmaliger Erinnerung, nicht chippen lassen, obwohl die Tätowierung kaum noch zu entziffern ist.
Nun irrt "Bruno" also in einer fremden Stadt herum und ist nicht mal in der Lage, sich vorübergehend selbst zu versorgen, denn der Kater hat nur einen Zahn.

Er war bislang auch nicht registriert, was ich jetzt nachholen werde.

 
19.09.2011-Fundkater in Esenshamm

Frau Holz, von der Gemeinde Butjadingen, meldete mir einen zugelaufenen Kater in Esenshamm. Sie meint, es könnte sich um den in Alse ausgesetzen Kater "Sam" handeln. Ich werde mir den Kater noch ansehen.

Herr Kraft meldete mir einen stromernden, völlig durchnässten  Hund in Blexersande / Haverkiel. Er selbst hatte die Meldung bereits gestern bekommen, konnte dort jedoch keinen Hund finden. Auch ich habe in dem Gebiet nichts entdecken können. Inzwischen hat Herr Kraft aber herausbekommen, wohin das Tier gehört

In Ovelgönne wurde seit dem 05.09. Katze "Kitty"vermisst, so stand es in der NwZ. Ich habe mich mit der Besitzerin in Verbindung gesetzt. Leider wurde "Kitty" aber, wie ich erfahren habe, überfahren.

 
18.09.2011- Es war nicht Merlin

Ich habe noch einmal mit dem Mann in Emden telefoniert und ihm die Adresse von Jochen gegeben, der den Katzensuchdienst betreibt.

Gestern Abend um 23:00 Uhr war ich noch in Einswarden um den Hinweisen nachzugehen, dass Kater "Merlin" sich dort aufhalten soll. Ich habe einen Kater in dem beschriebenen Gebiet gefunden aber es handelt sich nicht um "Merlin". Der Tier, das dort herumstreift, ist auch ein Langhaar-Kater. Morgen möchte ich versuchen herauszufinden, ob das Tier dort wohnt.

 
17.09.2011- Merlin in Einswarden gesehen?

Ein Mann aus Emden hat angerufen. Er vermisst seinen Kater seit dem 27.08. Morgen telefoniere ich noch einmal mit ihm. Heute, nach der Arbeit, fehlte die Zeit für ein ruhiges Gespräch.

Den Perser- Mix Kater "Merlin" aus der Engler Strasse in Nordenham, der seit dem 03.09. vermisst wird, wollen mehrer Leute in Einswarden gesehen haben. Der Kater soll sich im Bereich der Chaukenstrasse, Friesenstrasse, aufhalten.

 
16.09.2011- Besitzerin ermittelt

Heute habe ich erfahren, wohin der weiße Kater mit den schwarzen Abzeichen gehört, der am 19.08. an der Walther-Rathenau-Strasse in Nordenham zugelaufen ist:

Die Besitzerin hat ihn, zusammen mit einer weiteren Katze, einfach in einer Kleingartenkolonie zurückgelassen, nachdem sie das Grundstück aufgegeben hat.

 
15.09.2011- Verunfallter Hund ist gestorben

Eine Frau aus Ovelgönne rief an, die ihre Norwegische Waldkatze "Bella" vermisst. Sie hatte die Info bekommen, dass eine Katze, welche die ihre sein könnte, heute in der Nwz-Serie "Wer vermisst mich?" veröffentlicht wurde. Leider handelt es sich jedoch nicht um ihr Tier.

Ihre Katze wird seit dem 08.05. vermisst, ist silbergrau-gestromt, hat ein spitzes Gesicht und große Ohren, ist nicht kastriert und ohne Kennzeichnung.

Der am 09.09. im Heetweg verunfallte Hund "Rocky" ist leider gestorben.
Der Halter sagte zwar, der Hund sei ihm weggelaufen - aber bei meiner Suche nach dem Besitzer habe ich mit sehr vielen Leuten gesprochen, die alle den Hund, aber keinen Besitzer dazu kannten. "Rocky" wurde immer allein gesehen bei seinen Spaziergängen.

Aus Waddens habe ich am Abend eine erst wenige Wochen alte Katze abgeholt und zu Dr. Urbich gebracht. Die kleine Katze hatte noch nicht einmal die Augen auf. Leider war sie so schwer im Gesicht verletzt und hatte einen gebrochenen Oberschenkel, so blieb nichts anderes übrig, als das Tier von seinen Leiden zu erlösen. Ein Mädchen hatte das kleine Tier an der Burhaver Strasse gefunden.

 
14.09.2011- Jona wieder zu Hause

Die Norwegische Waldkatze "Jona" aus Einswarden, die seit dem 02.09. vermisst wurde, ist gefunden worden. Sie wurde im Keller eines leer stehenden Hauses entdeckt. "Jona" ist abgemagert, aber gesund.

In Atens wurde seit gestern Abend eine schwarz-weiße, erst fünf Monate alte Katze vermisst. Glücklicherweise wurde sie von den Findern in die Tierarztpraxis in Atens gebracht, die vom Verlust der Katze wussten und die Besitzerin informierten.

 
13.09.2011 - Jack Russel Terrier wieder zu Hause, dank Zusammenarbeit!

Herr Kraft hat mich darüber informiert, dass er die Besitzerin der Fundhündin aus Blexen ermitteln konnte.

Außerdem teilte er mir mit, dass um ca. 19.30 Uhr in Nordenham-Atens ein junger Jack Russel Terrier aufgegriffen wurde.

Gerade hatten wir das Telefonat beendet, da rief die Hundehalterin bei mir an. Sie war sehr erleichtert, dass der Hund gefunden wurde. So konnte sie ihn schnell wieder abholen. Meine Telefonnummer hatte sie von der Polizei Nordenham erfahren.

Silvia, unsere Webmasterin, hat Probleme mit ihrem Computer. Bis dort alles wieder funktioniert, werden die Fund- und Vermisstenmeldungen, einschließlich der Fotos, hier im Tagebuch veröffentlicht.

 
12.09.2011- ein Tag ohne "Ausseneinsatz"

Ein kleiner schwarzer Fundkater wurde mir am Vormittag in Einswarden an der Martin-Pauls-Strasse gemeldet. Zuerst lief das Tier beim "Body-work", später dann am "Medienhaus" zu.

Wie ich erfahren habe, wurde der Besitzer jedoch gefunden, bevor ich mir den Kater ansehen konnte. Vier Tage wurde das drei bis vier Monate alte Tier bereits vermisst. 

Der junge weiß-rote Kater, der am 02.08. in Nordenham zugelaufen war, ist schon seit einiger Zeit wieder bei seinen Besitzern, wie ich heute zufällig erfahren habe.

Eine Spende ist auf unserem Vereinskonto eingegangen und zwar von den Leuten, die den Fundkater aus Hafendorfer Sand behalten durften weil sich keiner der vorherigen Besitzer zuständig fühlte.

Vielen Dank dafür!

Der Finder des kleinen, seit dem seit dem 31.08. in Rodenkirchen zugelaufenen,  schwarz-weißen Katers hat angerufen. Er hat eine Familie gefunden, die das Tier gerne aufnehmen möchte.

Der Besitzer der gestern in Blexen zugelaufenen Schäferhund-Mix Hündin hat sich bisher noch nicht gemeldet, wie Herr Kraft mir mitgeteilt hat.

 
Seit dem 1.7. ist es geltendes Recht...

dass alle Hunde, die älter als 6 Monate sind, gekennzeichnet sein müssen:

Ist das in der Wesermarsch irgendwie nicht angekommen?

Wie auch die beiden jüngsten Fundhunde wieder belegen, tun sich scheinbar viele Hundehalter noch schwer mit diesem Gesetz.

Woran liegt denn das? 

Bei persönlichen Gesprächen höre ich gelegentlich: "Da hat sich wieder einer was überlegt, um uns Hundebesitzern das Geld aus der Tasche zu ziehen..."

Aber das ist nicht nur zu kurz gedacht, sondern - wenn man sich einen Moment zum Nachdenken nimmt - auch unsinnig.

Tierschutzorganisationen schätzen, dass in Deutschland jährlich mindestens 300.000 Hunde die Tierheime durchlaufen. Bundesweit entstehen jährliche Kosten im zweistelligen Millionenbereich.
Das sind Zahlen, die man erstmal so gar nicht fassen kann...
Bedenkt man nun noch, dass pro Tier und Tag in Tierheimen Kosten von etwa 11€ aufgebracht werden müssen, kann man mit ein wenig Kopfrechnen feststellen, welch enorme Summen da entstehen - die u.a. übrigens auch alle diejenigen mittragen müssen, die nur einen Wellensittich oder Hamster zu Hause haben (oder, für mich kaum vorstellbar, gar kein Tier): Nämlich für die Unterhaltung städtischer Tierheime, wie das in Nordenham beispielsweise.

TASSO sagt, in Deutschland geht ca. alle 90 Sekunden (!) ein Hund oder eine Katze verloren - und wären alle 13 Millionen Hunde und Katzen registriert, könnten die Tierheime jedes Jahr um mehr als 20 Millionen Euro entlastet werden.
Schließlich kann man dann sofort und vollkommen problemlos den Halter des Tieres ermitteln und es kann - oft ganz ohne den Weg über irgendein Tierheim - gleich wieder nach Hause.

Und abgesehen von der Geldfrage oder dem Alptraum für das herumirrende und verängstigte Geschöpf, das nicht nach Hause findet:
Will man denn sein Tier nicht auf schnellstem Wege zurück haben, falls es aus irgendeinem Grund mal verschwunden ist?

Wer darüber erst mal nachdenken muss, der sollte gar keines haben.

Entschuldigen Sie meine deutlichen Worte, aber wem der Gang zum Tierarzt und ein paar Euro für das Kennzeichnen seines Vierbeiners - Hund UND Katze - zuviel sind, handelt verantwortungslos und gleichgültig.

Keine Eigenschaften, die ein vertrauensvolles Tier sich bei seinem Halter wünschen kann.

Sie tun das doch für sich und ihren tierischen Lebensbegleiter - nicht für irgendeinen anonymen Beamten, der sich eine neue Belastung für Hundebesitzer ausgedacht hat!

Das musste ich mal loswerden -

Silvia

P.S. Wer übrigens gegen die neuen gesetzlichen Bestimmungen verstößt, begeht laut Gesetz eine Ordnungswidrigkeit. Die kann - z.B. vom zuständigen Ordnungsamt - mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Da ist so ein Chip doch deutlich preiswerter.

 
11.09.2011- Super Team!

Heute wurde Silvia schon sehr früh angerufen. Ich war bei der Arbeit und wenn dann bei Silvia am frühen Sonntag Morgen das Telefon klingelt, weiß sie, kann das nur für den Tiersuchdienst sein.

Der Anrufer meldete einen Fundhund im Heetweg in Nordenham. Das Tier fand er unbeweglich auf dem Fußweg liegend und hat, lobenswerterweise, angehalten, den Hund in sein Auto gelegt und dann zuerst bei mir und danach bei Silvia angerufen. Bei mir hatte sich nur der Anrufbeantworter gemeldet, der dem Anrufer Silvias Nummer für Notfälle mitgeteilt hat.

(Die Autofahrerin, die den Hund angefahren hatte, bemerkte etwas, wusste aber nicht, was es war. Während der Weiterfahrt sah sie im Rückspiegel etwas auf dem Fußweg liegen. Zuerst fuhr sie weiter, drehte dann aber doch um. Inzwischen hatte der Finder den Hund in seinen Kofferraum gelegt.)

Silvia, am Wochenende eigentlich nie vor 11:00 Uhr ansprechbar, hat geistesgegenwärtig bei Peter und Carola angerufen, die sich, fast noch in Unterhose und Morgenmantel und ohne Frühstück, ins Auto gesetzt haben, um zu helfen.

Sie fanden den leicht blutenden Hund im Kofferraum des Finders vor. "Rocky", so stand in großen Buchstaben auf dem Halsband, ließ sich aber mittlerweile nicht mehr anfassen. Also fuhr der Finder den Hund in die Praxis von Dr. Urbich, der inzwischen informiert worden war.

Wenn ich mir das so vorstelle: Da mussten drei müde Suchdienst-Köpfe aber plötzlich auf Hochtouren arbeiten... ;-)

Rolf Urbich nahm den Hund in Empfang. Eine kleine Verletzung und ein Schock wurden festgestellt.

Bis 18:00 Uhr hatte sich noch kein Besitzer gemeldet, weder bei uns, nicht bei der Polizei und auch nicht bei Horst Kraft... Peter hat noch einmal in der Praxis angerufen und erfahren, dass der Hund am Nachmittag einen Krampfanfall hatte.

Um 20:00 Uhr habe ich mich auf die Suche gemacht. Ich habe mich durchgefragt, von Straße zu Straße, von Hundehalter zu Hundehalter, von Haus zu Haus - um 21:00 Uhr hatte ich endlich den Halter gefunden.

Auf meine Frage, weshalb er nirgends angerufen hat, bekam ich zur Antwort: "Ich wollte bis morgen warten."

Der Rehpinscher "Rocky" ist in dem Gebiet rund um die Altensieler Straße bekannt. Immer läuft er alleine durch die Siedlung, aber nur wenige Anwohner wissen, wo er wohnt.

Es ist ja schön, dass "Rocky" seinen Namen am Halsband trägt, aber leider hilft das nicht weiter, wenn man den Besitzer sucht.

Rolf Urbich wird sich morgen Abend eindringlich mit dem Besitzer unterhalten, solange bleibt der Hund in der Praxis.

An dieser Stelle ein großes Lob und ein Dank an die vier Sonntagshelden Silvia, Carola, Peter und Stefan, für den Einsatz und die tolle Organisation! Ersthelfer Stefan ist übrigens der Leiter des Seniorenheims in Blexen und eine examinierte Pflegefachkraft. Da war der Hund wirklich in guten Händen!

Als wäre ein Hund am Tag nicht genug, meldete mir Herr Kraft noch einen Fundhund in Blexen. Es handelt sich um eine ältere Schäferhund-Mischlingshündin mit heller Fellfarbe. Das Tier trug kein Halsband und war nicht gekennzeichnet. Bis um 21:00 Uhr hat sich kein Besitzer gemeldet. Vielleicht will der auch "bis morgen warten..."

 
10.09.2011- schwarzer Perserkater in Einswarden entlaufen

In der Chaukenstrasse in Einswarden wird seit gestern der Perserkater "Gismo" vermisst. Er ist ein reiner Wohnungskater, der aus einem Fenster der zweiten Etage entwischt ist.

"Gismo" ist schwarz, kastriert - aber leider nicht gekennzeichnet.

Auch Wohnungskatzen sollte man tätowieren oder durch einen Chip kennzeichnen lassen. Selbst wenn man denkt, das Tier lebt ja nur in der Wohnung - wie im Fall von "Gismo" kann ein Tier schnell mal entwischen.
Wird es dann gefunden, weiß niemand, wohin es gehört.

Auch kommt es vor, dass Wohnungskatzen doch eines Tages Freigang gewährt bekommen. Meist wird eine Kennzeichnung dann vergessen. Also besser, man lässt es gleich bei der Kastration mit machen.
Oder, wenn man eine ungekennzeichnete Katze übernimmt, gleich beim ersten tierärztlichen Gesundheitscheck, den man sowieso machen sollte - für einen Chip ist keine Narkose nötig.

Heute ist in der NwZ-Rastede der Artikel über die Wahnbeker Fundkatze erschienen. Viele Menschen aus Rastede und Oldenburg haben sich gemeldet, mit dem Hinweis auf eine Vermisstenmeldung aus Rastede. Leider handelt es sich bei der Fundkatze jedoch nicht um das vermisste Tier.
Schade, aber trotzdem vielen Dank an die vielen Menschen, die ihre Augen offen halten und sich weiterhin melden wollen, wenn sie eine passende Meldung lesen!

 
09.09.2011- roter Kater in Blexen zugelaufen

In Einswarden habe ich mir heute einen roten Kater angesehen, der sich seit etwa dem 06.09. dort herumtreibt. Seit gestern Abend sitzt er vor der Terrassentür einer Familie und begehrt sehr laut Einlass. Das Tier ist ca. 1, 5 Jahre alt, rot-getigert und leider nicht kastriert.

Ich kenne nun den genauen Fundort der Katze aus Wahnbek, den Herr Kraft mir mitgeteilt hat:

Buswendeplatz und Platz für Kleider.- und Glascontainer Schulstrasse / Einmündung Am Sportplatz in Wahnbek.

Ich habe mich mit Frau Junge in Verbindung gesetzt. Sie vermisst seit April diesen Jahres ihre Katze "Dschingel" und ist die 1. Vorsitzende des "Familien für Tiere e.V." in Rastede. Vielleicht hört oder sieht sie etwas, was uns auf die Spur des Katzenbesitzers bringt.

Ein langes Gespräch habe ich mit der Frau aus Dornum geführt. Sie ist, wie so viele verwaiste Tierhalter, sehr verzweifelt.

 
8.09.2011- Katze aus Wahnbek und vieles mehr

Was auch immer einer Frau aus Butjadingen gestern abend durch den Kopf ging, als sie in Rastede-Wahnbek nahe des Sportplatzes eine Katze sah: Die nahm sie kurzerhand mit nach Nordenham, um sie bei Familie Kraft in Hoffe abzugeben.
Mir fällt kein Grund dafür ein.

Das Tier ist jung, aber ausgewachsen, dreifarbig, hat längeres Fell und einen buschigen Schwanz, ist aber leider ohne Kennzeichnung.

Inzwischen habe ich mich mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Rastede in Verbindung gesetzt, mit dem TsV Ammerland und dem SOS Samtpfoten e.V. in Oldenburg. Auch an die NwZ habe ich eine Meldung geschickt.

Auch so können Katzen verschwinden und man wundert sich dann, weshalb sie an weit entfernten Orten wieder auftauchen. Oder weshalb sich bei so manchen Fundkatzen kein Besitzer meldet - wie auch, wenn er nie damit rechnet, weit weg von Zuhause zu suchen.

Wie ich soeben erfahren habe, ist die Katze zurzeit auch noch säugend... Die Welpen könnten 5 - 6 Wochen alt sein.

In der Engler Straße in Nordenham wird seit dem 03.09. ein silbergrau-weißer Langhaarkater vermisst. "Merlin" ist leider nicht gekennzeichnet.

Seit dem 02.09. wird in der Straße 'Am Salzendeich' in Einswarden eine Langhaarkatze (Norwegische Waldkatzen-Mix) vermisst. "Jona" ist silbergrau gestromt mit weißen Abzeichen, gechipt und registriert.

Wir dürfen ein neues Mitglied begrüßen! Herzlich Willkommen, Birgit aus Ellwürden! Ich freue mich denn Birgit wird uns aktiv unterstützen.

Eine Frau aus Dornum / Ostfriesland, hat bei Silvia angerufen. Die Frau vermisst seit dem 25.08. ihren Kater und vermutet, dass Touristen ihn mitgenommen haben.

Herr Miek, von der Gemeinde Stadland, hat mir ein Fundkatzenbaby in Achterstadt gemeldet. Das Tier soll erst etwa 6 Wochen alt sein, da finden wir mit Sicherheit keinen Besitzer.

Heute mittag lief auf dem Fussweg der Oldenburger Strasse in Nordenham - Atens ein Beagle ohne Leine. Hinter ihm, ein Stück entfernt, gingen Menschen. Ich wunderte mich darüber, dass sie den Hund ohne Leine an der Hauptstrasse laufen lassen.

Um etwa 13.30 Uhr, ich war auf dem Weg zur Arbeit, kam mir der Hund noch einmal entgegen, dieses Mal am Mittelweg, dieses Mal alleine denn die Menschen, so erfuhr ich später, gehörten gar nicht zu dem Hund.  Da ich schon spät dran war, konnte ich nicht anhalten, habe aber die Polizei informiert und erfuhr, dass das Tier bereits seit dem Vormittag vermisst wurde.

Der Besitzer wurde informiert und hat seinen Hund dann schließlich an der Bahnhofstrasse eingefangen. Das Tier ist 14 Jahre alt. Wie gut, dass nichts passiert ist!

Aus Seefeld erhielt ich einen Anruf. Dort wurde ein 14 Monate alter Boxer von Feriengästen vermisst. Glücklicherweise hatte die Polizei bereits eine Fundmeldung, wie ich vom Besitzer erfuhr.

Bei Tasso musste ich noch eine Vermisstenmeldung ändern lassen und die Fundmeldung der Katze aus Wahnbek habe ich noch an Jochen vom Katzensuchdienst geschickt.

Die Besitzerin des seit dem 09.10.2010 vermissten Katers "Teufel" aus Elsfleth schrieb eine E-mail. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ihren Kater zurück zu bekommen.

Es ist auch nicht leicht, mit so einem Verlust abzuschliessen. Die Hoffnung erwacht immer aufs Neue, wenn man ein ähnlich aussehendes Tier sieht. Leider wird man sehr oft enttäuscht. Ich weiß sehr gut, wie das ist. Am 01. 09. 2000 verschwand unsere "Lissy". Sie war erst ein Jahr alt. Ihr verdanken wir die Entstehung des Tiersuchdienst Wesermarsch. Ohne sie hätten nicht schon hunderte Tiere ihr Zuhause wiedergefunden. Nur "Lissy" war bisher leider nicht unter den Fundtieren. Vielleicht ist sie überfahren worden aber es gab keine Stelle, wo man es hätte melden können.

Manchmal ist es mir direkt unheimlich, wie schnell unser Verein gewachsen ist. Wir sind Ansprechpartner weit über die Wesermarsch hinaus. Manchmal wundere ich mich, aus welchen Orten wir Anfragen bekommen und staune, wo wir überall im Internet zu finden sind.

Zu Beginn reichten mir Zettel und Stift...

 
07.09.2011- kleiner Kater in Lemwerder zugelaufen

Eine Frau aus Oldenburg rief an. Sie vermisst ihre Katze, die sie bereits zwei Tage vorher aus einer Falle auf dem Grundstück ihres Nachbarn geholt hat. Sie befürchtet, dass er sie irgendwo ausgesetzt hat.

Leider ist das Tier nicht kastriert und ohne Kennzeichnung.

Aus Lemwerder bekam ich eine Fundmeldung: Dort ist am vergangenen Wochenende ein 3 - 4 Monate alter Kater zugelaufen.

Die Finderin hat sich auch, wie gesetzlich vorgeschrieben, beim Fundamt der Gemeinde gemeldet.

Selbstverständlich hat sie das ausgehungerte Tier gefüttert, denn der kleine Kater ist ja nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen. Das fällt ausgewachsenen Tieren schon schwer.

Von der Gemeinde, so erzählte mir die Finderin,  bekam sie allerdings zur Antwort: Da sie das Tier gefüttert habe, gehöre es jetzt auch ihr!

Das wäre ja einfach! Wenn ich also ein Tier haben möchte, suche ich mir eines aus, füttere es und schon gehört es mir!?

Vielleicht hat die Gemeinde aber auch gesagt, sie, die Finderin,  hätte die Verantwortung übernommen, indem sie das Tier gefüttert hat.

Schön, dass jemand die Verantwortung übernommen hat! Von solchen Leuten gibt es viel zu wenige! Die meisten gucken doch weg.

Weil irgendein verantwortungsloser Tierhalter seinen kleinen Kater wieder einmal viel zu früh rausgelassen oder womöglich einfach ausgesetzt hat, müssen andere Menschen es jetzt ausbaden, d.h. Kosten übernehmen für Impfungen, Futter, Kastration, Kennzeichnung... oder sie müssen ihn seinem Schicksal überlassen.
Das geht jetzt aber nicht mehr, denn mal abgesehen von der moralischen Lage und dem persönlichen Gewissen:
er gehört ja jetzt der Finderin - laut Gemeinde. Wenn sie ihn jetzt nicht mehr füttert, könnte es passieren, dass sie mit dem Tierschutzgesetzt in Konflikt gerät....

Das nächste Mal muss man also weggucken oder lügen!

Was hätte die Finderin am Wochenende wohl tun sollen? Wenn keiner ein so kleines Tier füttert, aus Angst, dass es dann in sein Eigentum übergeht, was dann?
Einfach verhungern lassen? Lässt sich das mit dem Deutschen Tierschutzgesetz vereinbaren?

 
06.09.2011- Katzen nicht zu früh alleine rauslassen

Zurzeit häufen sich die Meldungen über Fundkatzen, die erst wenige Wochen oder Monate alt sind. Woran liegt es?

Katzenbesitzer meinen es sicher gut, wenn sie ihre Tiere nach draußen lassen. Oft höre ich 'Eine Katze braucht ihre Freiheit!'

Und wenn man die Meldungen liest - wo endet die Freiheit der kleinen Tiere? Totgefahren am Straßenrand (die Kleinen erkennen die Gefahren noch weniger als die ausgewachsenen Tiere!), verendet an einer Krankheit, verhungert, verdurstet oder im Tierheim.
Ein Besitzer dieser Tiere wird oft nicht gefunden und woran liegt das?

Daran, dass die Kleinen nicht gekennzeichnet sind und daran, dass der Besitzer der Meinung ist, das Tier käme von alleine nach Hause - ist ja schließlich eine Katze... Aber das sind doch noch Babys, bestenfalls Kleinkinder.

Da die kleinen Katzen aber noch keinen zuverlässigen Orientierungssinn besitzen (der ist erst nach dem 1. Lebensjahr vollständig entwickelt), wartet so mancher Besitzer umsonst - unternimmt dann aber seltsamerweise immer noch nichts, um sein Tier zu finden!
Weil er auf die Erklärungen hört, die ihm so manch anderer Katzenbesitzer mitteilt : 'Katzen sind nun mal auch für längere Zeit weg!'

So, nun ist die Katze also schon 'für längere Zeit weg' und scheint auch nicht wieder zu kommen... und nun?
Da gibt es doch diese vielen Angebote in den Zeitungen... und auch noch umsonst...

Und irgendwo liegt das kleine Würmchen - vielleicht in einem  Tierheim, eng an die vielen anderen verlassenen Katzenkinder gedrängt, oder tot auf der Straße.
Vielleicht läuft es inzwischen aber auch ziellos umher und sucht sein Zuhause - oder wenigstens irgendeinen Menschen, der sich kümmert, es füttert und versorgt.
Oder sucht verzweifelt einen Platz, an dem es seine Jungen zur Welt bringen kann - weil ein unerfahrener Katzenhalter geglaubt hat, 'Katzen brauchen ihre Freiheit' bedeutet auch, sie nicht kastrieren zu lassen.

Katzen brauchen für ein zufriedenes Leben Freiheit und viel Selbstbestimmung - aber alles zu seiner Zeit!
Nicht im Baby~ und Kleinkindalter, wenn Freiheit bedeuten soll, Freigang zu haben - zu dieser Zeit bitte nicht ohne Aufsicht.
Die meisten Unfälle passieren innerhalb des ersten Lebensjahres... Machen Sie sich bewusst, dass Sie sich ein leichtfertiges, neugieriges, unerfahrenes und sehr argloses Wesen ins Haus geholt haben, begleiten Sie es in der ersten Zeit nach draußen und nehmen es wieder mit ins Haus, wenn Sie reingehen.

Und vor allem, nehmen Sie die Verantwortung für das Tier, dass Sie sich zu Ihrem Vergnügen in die Familie geholt haben, ernst:
Keinen Freigang ohne Kastration und Kennzeichnung!

In Brake habe ich mir eine etwa 3  Monate alte Fundkatze angesehen. Das Tier ist schwarz mit weißen Abzeichen, irrt seit etwa dem 02.09. umher, sucht Anschluss und ist sehr hungrig.

Eine weitere Fundkatze wurde mir aus Einswarden gemeldet. Das weibliche Tier ist etwa ein Jahr alt, braun-grau-getigert und leider ohne Kennzeichnung.

 
05.09.2011- der Ausgleich zum ruhigen Wochenende

Am Morgen meldete mir der Bauhof eine tote Katze aus Phiesewarden, die dort am Wochenende gefunden wurde.

Als ich den Kadavercontainer öffnete, lagen dort jedoch gleich drei tote Tiere. Die Mitarbeiterin des Bauhofs kam gerade aus dem Urlaub und konnte mir leider nicht sagen, welches der Tiere aus Phiesewarden stammt.

Zuerst fiel mir der schwarz-weiße Kater mit der weißen Schwanzspitze auf. Ich wusste sofort - es handelt sich um den seit dem 27.08. vermissten "Blacky" aus Nordenham-FAH. Zur Sicherheit habe ich mit Tasso die Chipnummer verglichen, dann musste ich dem Besitzer die traurige Nachricht überbringen.

Bei der nächsten toten Katze handelte es sich um ein weibliches, überwiegend weißes Tier, mit schwarzen Flecken und einem schwarzen Schwanz. Im rechten Ohr ist eine Tätowierung, die ich jedoch bisher nicht zuordnen konnte.

Das dritte Tier ist ein Katzenbaby, etwa 8 Wochen alt, braun-getigert mit rötlichem Schimmer.

Mit Herrn Kraft habe ich telefoniert. Der Labrador, der am 02.09. in FAH gefunden wurde, ist wieder zu Hause.

Eine Frau aus Nordenham, sie wohnt in der Nähe der Friedeburg, meldet mir ihre Katze als vermisst. Katze "Flecki" wird seit dem 13.08. vermisst, Mittags war sie noch zu Hause...

....und am Nachmittag wurde sie vom Tierschutzverein Wesermarsch zu Herrn Kraft gebracht, nachdem sie bereits zehn Tage im Friedeburgpark 'umherirrte'... so jedenfall steht es auf deren Homepage.
Wäre ich eine Katze, würde ich dort auch stromern, denn der Park ist gleich in der Nachbarschaft.

Mich wundert, dass auf der Homepage des Tierschutzvereins steht, das Tier befinde sich in der Obhut des Vereins. Das stimmt ja gar nicht!

Um 15 Uhr rief mich dann Herr Kraft an: Katze "Flecki" sei verstorben!
Zuerst erkrankte ein Fundkater am Parvovirus, dann zeigte auch die Katze die typischen Anzeichen der Erkrankung. Beide Tiere wurden laut Herrn Kraft tierärztlich untersucht, das Ergebnis der Tiermedischen Hochschule Hannover liege vor. 

Hätte man die gesunde, normal genährte "Flecki" in Ruhe gelassen, wäre sie einfach nach Hause gegangen und wahrscheinlich noch am Leben.
Nur, weil sie nicht tätowiert oder gechipt war, heißt das doch nicht, dass sie kein Zuhause hat! 

Soeben habe ich übrigens erfahren, dass "Flecki" gegen den Parvovirus geimpft war! Jedoch, so klärte ein Tierarzt auf, sei die Impfung eben doch nicht 100 % sicher.

Ich habe in der Keintierpraxis in Varel angerufen, um evtl. noch etwas über die Katze zu erfahren, die am 26.08. in Jaderberg gefunden wurde und im Tierheim Wilhelmshaven verstorben ist. Leider konnte man mir nicht mehr sagen als das, was ich schon wusste.

Aus Jaderberg kam ein Anruf. Dort wurden seit dem 02.09. zwei drei Monate alte Katzenbabys in der Grenzstraße vermisst. Auf der Internetseite des Tierschutzvereins hatte ich eine passende Meldung gelesen (der Tierschutzverein meldet dem Tiersuchdienst Wesermarsch keine Fundtiere). Dort hieß es, dass in der Grenzstraße am 02.09. ein Katzenbaby und seine überfahrene Mutter gefunden worden seien.

Das auf der Homepage des Tsw gezeigte Bild des überfahrenen Tieres zeigte allerdings eindeutig ein junges Tier und keine Katzenmutter.
Das konnte ich sogar erkennen, ohne mir das Tier persönlich angesehen zu haben. Der Verein hat die Meldung auf der Seite umgehend entfernt.

Das ist der Vorteil unseres Tiersuchdienstes, der sich die Fundtiere immer selbst sorgsam anguckt und schon einige Jahre Erfahrung ausweisen kann.

Die Besitzer haben sich die Bilder der beiden Tiere angesehen und bestätigt, dass es sich um ihre erst 3 Monate alten Katzen handelt.

Eine Meldung erreichte mich noch aus Brake. Im Rosenburgring ist, seit etwa vier Tagen,eine junge schwarz-weiße Katze zugelaufen. Ich sehe sie mir morgen nachmittag an.

 
03. / 04. 08.2011- es war ein ruhiges Wochenende
 
02.09.2001- Katze in Jaderberg, Labrador in Nordenham, Kater in Rodenkirchen, Totfund in Rahden

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich mir den schwarz-weißen Kater in Rodenkirchen angesehen, der dort am 31.08. zugelaufen ist. Es handelt sich um ein sehr zutrauliches, 3-4 Monate altes Tier.

Carola und Peter meldeten eine tote Katze am Rahden in Nordenham. Das Tier ist schwarz-weiß, hat jedoch im weißen sowie im schwarzen Fell noch beige-braune Flecken.

Das Tierheim Wilhelmshaven informierte mich über eine Schildpattkatze, die am 26.08. in Jaderberg gefunden und in einer Vareler Tierarztpraxis behandelt wurde. Leider ist das Tier heute verstorben.

Die Katze hatte eine Tätowierung, die jedoch schlecht lesbar war. Ich werde am Montag noch einmal mit dem behandelnden Tierarzt Kontakt aufnehmen. Vielleicht erfahre ich noch etwas, das bei der Suche nach dem Tierhalter helfen könnte.

Herr Kraft meldete mir einen Labrador, der am Abend in Nordenham- FAH aufgegriffen wurde.

 
01.09.2011- zwei Fundtiere und ein vermisster Kater

Laut Tierschutzverein wurde der Halter der Katze, die am 22.08. in Nordenham-FAH zugelaufen war, ermittelt.

Zitat TsW :Somit ist die Katze kein Fundtier mehr, wir bitten um umgehende Löschung aus der Datei des TSD.

Wir haben die Katze zwar von der Internetseite genommen, aber sie bleibt in unserer Datei, denn wir haben keine ausreichenden Informationen, was den Halter angeht.

Morgen Nachmittag sehe ich mir eine schwarz-weiße Fundkatze in Rodenkirchen an. Ein Bild habe ich schon bekommen.

Das Tierheim Wilhelmshaven hat angerufen, leider war ich nicht zu Hause. Morgen versuche ich, dort jemanden zu erreichen.

Seit dem 27.08. wird in Nordenham - FAH ein schwarzer Kater mit weißen Abzeichen vermisst. "Blacky" ist gechipt, tätowiert und auch registriert.

Heute abend habe ich mir in Ellwürden den seit dem 27.08. zugelaufenen Kater angesehen. Das junge Tier ist schwarz, etwa ein Jahr alt, kastriert, trägt ein auffälliges türkisfarbenes Halsband mit Glocke, ist aber leider nicht gekennzeichnet.

Herr Kraft hat mich darüber informiert, dass die Katze, die sich seit etwa dem 23.07. in der Hafenstrasse auf einem Parkplatz aufgehalten hatte, ein neues Zuhause bekommen hat.
Die Tierhalterin hatte ich ermittelt, aber sie war nicht gekommen, um das Tier abzuholen. Ich hatte es daraufhin zu Herrn Kraft gebracht.

   
 
 
   

 


Motto des Monats:

"Millionen von Menschen erwarten das Ewige Leben.
Dabei wissen sie schon an einem verregneten Sonntag nicht,
was sie mit sich anfangen sollen."

                                                 Susan Ertz
 



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